Das ist eine spannende Frage, betrachtet man die Entwicklung des Ghostwritings in den vergangenen zehn Jahren. Schaut man nämlich auf das Arbeitsleben eines Ghostwriters in Deutschland ein Jahrzehnt zurück, so stellt man doch eine große Veränderung fest.
Das beginnt natürlich zunächst einmal mit der Anzahl der Ghostwriter selbst. So kann der Inhaber der Contentprofis selbst davon berichten, wie sich die Quantität der Ghostwriter enorm erhöht hat. Denn damals gab es nicht diese mengenmäßig große Mitbewerberzahl – dafür war die qualitative Konkurrenz jedoch verhältnismäßig größer. Denn heute versuchen es viele Scheinjournalisten, Hinterhofselbständige oder sonstige dubiose Zeitgenossen, die alle Buchstaben von A bis Z auswendig schreiben können, ihre „professionellen“ Ghostwriting Angebote an den Mann zu bringen. Angesichts einer Zahl von geschätzten sechs Millionen Erwerbslosen in Deutschland ist dies aufgrund einer fehlgeleiteten Politik unserer Bundesregierung auch kein Wunder.
Doch nicht nur das explosive Anwachsen vermeintlicher Ghostwriter kann in den letzten Jahren verzeichnet werden, sondern auch eine enorme Wandelung der Inhalte. So waren es vor zehn Jahren beispielsweise noch der klassische Liebesbrief, wissenschaftliche Arbeiten oder Festreden, die vom Inhaber der Contentprofis verfasst wurden. Heute jedoch sind die Contentprofis in ganz anderen Segmenten im klassischen Ghostwriting unterwegs. So kümmern sich unsere Ghostwriter heutzutage darum, die Foren unserer Kunden zu beleben. Ein weiteres Beispiel für das Ghostwriting im Jahre 2009 ist das Verfassen von E-Books natürlich. Und zudem erstellen wir auch für unsere festen PR Kunden positive Shopbewertungen bei Portalen wie Ciao oder Shopvote. Und auch Grabreden sind inzwischen enorm in Mode gekommen und beschäftigen unsere Ghostwriter. Kein Vergleich also zum Ghostwriting 1999.
Daher kann man also gespannt sein, mit welchen Themen sich seriöse Ghostwriter im Jahre 2019 befassen. Wird es dann noch Ghostwriter geben, die Briefe schreiben für andere Menschen? Ist dann das Ghostwriting überhaupt noch Bestandteil unserer Gesellschaft?
